Donnerstag, 20. November 2014

Leserunde: "Augustas Garten" von Andrea Heuser

Quelle: Rockmaniac (Lee-T81) © Rockmaniacs Bücher Welt
Quelle: Rockmaniac (Lee-T81)
© Rockmaniacs Bücher Welt






1.     „Vor dem Lesen“: Cover und Klappentext (Was erhofft ihr euch daraufhin vom Buch?)

-          Also, ich muss schon sagen, dass es wirklich ein Wunder-wunderschönes Cover ist. Die Blumen und deren Farben sind wirklich schön und passen irgendwie auch zu dem Buchtitel. Ein sehr Künstlerisches Cover. Fantastisch!!

Allein bei dem Anblick und dieses Buch, gedruckt in stabilem Hardcover,  in der Hand zu halten, bekomme ich wirklich große Lust es zu lesen. Doch nicht nur das, denn der Klappentext ist wirklich sehr interessant und auch dies ist natürlich einer der wichtigsten Gründe, warum man wie ein Magnet angezogen wird um es zu lesen.
Was ich mir von dem Inhalt erhoffe ist, dass die kleine Augusta es Dank der Trennung ihrer Eltern, nicht so schlimm treffen wird und sie auch ohne die Präsenz des Vaters ein schönes Leben haben und sich zum Besten entwickeln wird.
              Ich schätze mal, dass die Geschichte:
-           um viele Ängste handeln wird. Vor allem die der Mutter, auf Grund von Augustas Verschwinden.
-          Um Schmerz für Augusta, weil sie evtl. die Trennung der Eltern nicht verkraftet und weil sie keinen guten Draht zu dem neuen Freund ihrer Mutter hat.
-          Um Leid, weil die kleine ihr zuhause vermisst und dort  zurückkehren will, dies jedoch nicht möglich sein wird.
-          Bezüglich der Macht der Imagination, stelle ich mir vor das Augusta sich ihre eigene Welt Imaginär und somit auch „Augustas Garten“ erschafft. Dies natürlich auf Grund ihrer Lebensänderung und was dies nun mal alles ausgelöst hat.


2.     "Der Anfang": Prolog, Kapitel eins ("Bald") und Kapitel zwei ("Fenster")


Prolog:


-          Augusta kann es kaum glauben, dass sie umzieht und vermisst jetzt schon ihr zu Hause und die Umgebung. Der Mann, der seine Hände vor das Gesicht geschlagen hält, ist bestimmt ihr Vater. Er wurde gerade verlassen und kann es nicht glauben, dass er seine Tochter nicht mehr wiedersehen wird. Es scheint, als sei er verzweifelt.

Kapitel 1: BALD

-          Eduard scheint mir ein wenig zu streng zu Augusta zu sein. Das gefällt mir überhaupt nicht und Augusta definitiv noch weniger, denn sie fühlt sich wirklich sehr unwohl in seiner Gegenwart. Die arme kleine.

-          Er gibt einer fünf jährigen tatsächlich einen nassen Lappen in die Hand, um die Kreide vom Teppich zu wischen? Was für ein Spießer. Unfassbar! Kind muss Kind sein. Mit einem Kind passieren nun mal solche Dinge öfters, da muss man aber nicht so mit dem Kind umgehen. 
Ich würde mich an Augustas Stelle auch unwohl fühlen. Und für eine fünf jährige muss dieses Gefühl noch schlimmer sein.


-          Die arme fragt sich tatsächlich, ob sie ihm einen neuen Teppich kaufen soll und würde dafür sogar ihre fünfzig Pfennig aufopfern.

-          Bald… Bald… Augustas Mutter macht ihr falsche Hoffnungen und das ist nicht in Ordnung.


-          Ich finde die Erzählung über Augustas Spar-Frosch, Knöpfe und Bilder Sammlung echt süß.

-          Arme Augusta… sie denkt, dass sie zu ihrem Geburtstag nach Hause darf und gemeinsam mit den Eltern feiern wird.


Kapitel 2: FENSTER

-          Oiiii… Augusta ist schon verschwunden? Und das vor ihrem Geburtstag? Sie wollte einfach nicht mehr in Eduard Haus zurückkehren. Es gefällt ihr wirklich nicht dort.


3.       "Die Mitte": Kapitel drei ("Gelübde"), Kapitel vier ("Anruf") und fünf ("Stimmen") 


Kapitel 3: GELÜBDE

-          Das ist alles Schuld der falschen Hoffnung, die ihr ihre Mutter gemacht hat. Nun war ja Augustas Geburtstag und sie hatte sich ja gedacht nach Hause zu fahren und mit ihren Eltern zu feiern. Da es ja nicht dazu gekommen ist, hat also Augusta verstanden, dass ihre Mutter gelogen hat. Also ist sie fort gegangen. Ganz alleine da draußen.

-          Was sagt eigentlich Eduard zu diesem Anliegen, das Augusta verschwunden ist?? Interessiert er sich überhaupt dafür?


-          Die kleine Maus ist wirklich sehr enttäuscht von ihrer Mutter. Das ist schon heftig, dass sie sowas schon mit fünf Jahren erleben muss. Sie tut mir wirklich leid.

-          Barbara hat aber einen wirklich strengen Vater? Fünfzehn Schläge mit dem Stock? Sie durch Schläge mit den Händen zu züchtigen? Das ist zu hart für diese Welt!!! Schlimm!!


Kapitel 4: ANRUF

-          Das habe ich mir schon fast gedacht, dass die kleine Augusta auf dem Weg zu ihrem Vater ist. Sie vermisst ihn unendlich und außerdem wurde sie ja von ihrer Mutter so enttäuscht, dass sie weggelaufen ist. Barbara müsste dies nachvollziehen können, denn sie  wurde ja schließlich auch von ihrem Vater enttäuscht, indem sie diese Schläge bekommen hatte. Ihre innere Stimme hatte ihr ja auch gesagt „Geh fort und alles wird besser“.

-          Eigentlich muss Barbara doch eine schöne Zeit mit Andreas gehabt haben.


-          Nicht das Augusta noch entführt wird?! Klingt nämlich sehr verdächtig, dass der Mann mit der Zeitung auf der Bank die Jungs beobachtet.



Kapitel 5: STIMMEN

-          Och wie süß: Andreas scheint wirklich ein toller Vater gewesen zu sein. Er hat ihr Geschichten vorgelesen und ihr einen Stofftier Zoo gekauft.

-          Ach jetzt versteht man auch warum Augusta so benannt wurde. Das ist ein toller Einfall.


-          Augustas Verschwinden, macht Barbara völlig wahnsinnig.

-          Ja leider vergisst man allzu schnell den Duft, die Stimme und das Lachen eines Menschen wenn er nicht mehr in unserem Leben präsent ist.



4."Die Mitte Teil II": Kapitel sechs ("Aquarium"), sieben ("Allein") und acht ("Bild")


Kapitel 6: AQUARIUM

-          Es scheint so, dass Andreas sich mit der Zeit sehr zurückgezogen und Barbara sich einfach nur vernachlässigt gefühlt hat. Deswegen hatte Barbara schon die erste Flucht geprobt, weil sie es einfach nicht mehr ertragen konnte für Andreas unsichtbar zu sein und hatte Angst, dass mit der Geburt Augustas sich nichts ändern würde. Obwohl sie genau das erhofft hatte, dass er sich nach Augustas Geburt ändern würde. Warum aber auch war Andreas immer in seinen Gedanken versunken? War es wegen dem Verlust seiner Mutter? Hat er es nicht richtig verarbeitet?! Das mag es wohl sein, denn vor ihrem Tod, war er ja schließlich ganz normal gewesen. Und wenn es also dann zur Trennung gekommen ist, muss das wohl heißen, dass er nach Augustas Geburt nichts geändert hatte.


Kapitel 7: ALLEIN

-          Barbaras Mutter ist wirklich sehr kalt und Gefühlslos zu ihr gewesen. Ich fand diese Unterhaltung schrecklich, wo sie sich darüber unterhalten haben, ob Kinder in den Himmel kommen. Das schreckliche daran finde ich, ist die Antwort der Mutter. Sie sagt zu der kleinen Barbara wirklich beängstigende Dinge wie: sie ist auch schuldig. Sie ist doch nur ein kleines Kind. Und ihre Mutter wiederholt es, obwohl Barbara vor Angst schon Tränen in den Augen hat. Ganz grob fand ich die Antwort der Mutter:  >> Schluss jetzt. <<

-          Kein Wunder, dass Augusta so sehr leidet. Ihr Papa hat viel mit ihr unternommen und sie liebt ihn abgöttisch. Süß wie er ihr jeden Abend Geschichten vorliest.


-          Eduard gefällt mir ganz und gar nicht. Er ist nicht gut zu Augusta. Süß finde ich wie Augusta ihm antwortet: >> Das ist nicht mein Zimmer – Das ist Eduards Zimmer. Und das da ist UNSERE Lampe… << (S.100)

-          Gerade vor einigen Tagen, habe ich in einem Buch gelesen („Auf High Heels in den Kreißsaal“ Von Lucie Marshall), dass sich der Freundeskreis automatisch ändern wird sobald man Kinder hat. Die Freundin die noch keines hat, fühlt sich in so einer Situation fehl am Platz und entfernt sich automatisch von ihrer schwangeren Freundin oder diejenige die schon Kinder hat.  Gisela und Barbaras Freundschaft ist wahrscheinlich genau deswegen auseinander gedriftet. Jeder führt dann irgendwie sein eigenes Leben.


-          Wo zum Henker ist Eduard? Da passiert schon so etwas schlimmes und er ist nicht da!!


Kapitel 8: BILD

-          Ohhh, Eduard scheint also ein Schuldirektor zu sein und Barbara arbeitet in seiner Schule.

-          Ohhh neiin… Barbara hatte eine Affäre mit Eduard, während sie noch mit Andreas zusammen war. Das macht man aber nicht. Egal wie sehr einer leidet, das ist keine schöne Sache. Naja und dann, hat sie sich also am Ende für Eduard entschieden und Andreas anschließend verlassen.


5.     "Die Mitte Teil III": Kapitel neun ("Besuch"), zehn ("Lieder"), elf ("Garten") und zwölf ("Zucker) 


Kapitel 9: BESUCH

-          Was für einen Schwachsinn erzählen Barbara und Eduard der Augusta denn da?! Besuch?! Und im Endeffekt handelte es sich bloß um ein Auto?! Da hat die kleine extra ein Bild gemalt, weil sie dachte es handelte sich hierbei um eine Person und dann ist es ein Auto. Was für eine Enttäuschung das für Augusta gewesen sein muss.


Kapitel 10: LIEDER

-          Heftig… Eduards Vater war ja auch ein grausamer Mensch. Seinetwegen, hat Eduard angefangen zu stottern. Tyrann!!! Die Kriegszeiten müssen ja etwas ganz schlimmes in den Menschen hinterlassen haben. Ganz, ganz schlimm. DIE Mütter scheinen ja anscheinend auch alle kalt gewesen zu sein. Sie waren dem Mann immer gehörig und wenn die Väter den Kindern  Zucht und Ordnung beigebracht haben, standen die Mütter entweder nur da oder haben sich in ein anderes Zimmer verkrochen. Keine Liebe, gar nichts!!!


Kapitel 11: GARTEN

-          Ohhh, die kleine fühlt sich schon so alleine, dass sie sich einen imaginären Freund erschafft: Das Männchen mit der Sonne in der Hand, der aus Augustas Garten stammt. 


Kapitel 12: ZUCKER

-          Süß, süß, süß: Augusta hat ihrem imaginärem Freund einen Topf voll Zucker gebracht, damit er was zum Essen hat.


6.     "Die Auflösung": Kapitel dreizehn ("Geheimnisse") und vierzehn ("Geburtstag") 


Kapitel 13: GEHEIMNISSE

-          Augusta will nun mal nicht ihre Sachen bei Eduard haben. Sie ist dort nicht daheim und wird sich dort auch nie so fühlen. Sie denkt ja schließlich noch, sie seien nur zu Besuch bei ihm. Barbara hatte es ihr ja auch bis kurz vor ihrem Verschwinden immer behauptet, dass sie BALD nach Hause zurückkehren. Also schickt Augusta auch ihren Freund deswegen wieder fort, bzw. schimpft sie den Frosch an er solle fort gehen, denn sie will dass er zu Hause auf sie wartet. Zu Hause, wo sie denkt schon BALD wieder zu sein.

-          Augusta ist wirklich klug. Sie hat bemerkt, dass ihre Mutter ihr etwas verheimlicht. Natürlich denkt Augusta, dass das Männchen es erkannt hat, aber das Männchen ist Augustas innere Stimme. Also ist sie das kluge Kind.


-          Endlich hat sich Barbara entschieden, Augusta davon zu erzählen, dass sie nicht wieder Heimkehren werden. Schrecklich, wenn Kinder so sehr an der Trennung ihrer Eltern leiden müssen.


Kapitel 14: GEBURTSTAG

-          Augusta hat ihre Flucht ja sehr gut geplant. Ich sag doch, sie ist sehr klug.

-          Herrje, der Mann auf der Bank!! Er ist immer noch auf dem Spielplatz und geht jetzt auf Augusta los. Was will er denn von ihr? Die Jungs sind schon fort, dass kann gefährlich enden. Er bietet ihr auch noch Gummibärchen an und will ihr ein Geheimnis verraten und dazu soll sie näher zu ihm ran gehen. Nicht das er ihr etwas angetan hat.


-          Was ist da bloß geschehen?  Von dem Mann steht da plötzlich nichts mehr, sondern nur noch wie Augusta rennt und rennt. Und dann passiert etwas Schlimmes.


7.     "Der Schluss": Kapitel fünfzehn ("Glück") 


Kapitel 15: GLÜCK

-          Augusta hat wegen ihres Geschehens bestimmt viele Alpträume und kann deswegen nachts nicht so gut schlafen. Vielleicht ist sie deswegen morgens in der Schule immer so übermüdet und schläft manchmal ein.

-          Gott sei Dank, sieht sie jeden Samstag ihren Vater. Nach so einem Unglück ist das wohl das Beste. Das wird ihr auf jeden Fall sehr gut tun. Aber warum sitzt Augusta im Rollstuhl?! Was ist da wirklich passiert?!


-          Sie mag bestimmt keine Süßigkeiten mehr, wegen diesem Mann auf dem Spielplatz. Wer weiß, was er ihr angetan hat.

-          Arme, arme Augusta. Wie schrecklich. Ich kann es gar nicht glauben, was das alles für Konsequenzen mit sich gerissen hat. Und das alles nur, weil die Kinderpsychologin der Barbara geraten hatte, ihr das mit der Trennung schonend  beizubringen. Diese Psychologin hätte ich sofort verklagt. Wirklich schlimm, was der kleinen widerfahren ist.


-          Von dem bösen Mann, wurde nichts mehr gesagt und was da wirklich geschehen war. Ich schätze mal, dass die kleine deswegen so am Rennen war. Sie ist vor ihm geflüchtet und hatte es geschafft. Aber dann kam es trotzdem sehr schlimm für sie. Armes Kind.


ENDE

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